Fähre Korsika

Korsika ist eine Insel im Mittelmeer welche mit der Fähre Korsika erreicht werden kann. Korsika ist eine Region Frankreichs. Sie hat 260.196 Einwohner und liegt westlich von Italien, auf der Höhe der Abruzzen, nördlich der italienischen Insel Sardinien und südöstlich des Mutterlandes. Der Name der Insel Korsika oder französisch Corse geht wohl auf den phönizischen Begriff Korsai zurück, was in etwa „mit Wäldern bedeckt“ bedeutet.

Moby Line Buchung Corsica Ferries Buchung

Fähre Korsika: Die Reisenden und Liebhaber kommen entweder mit den Fähren nach Korsika oder auch mit dem Flugzeug. Bei den Fähren nach Korsika gibt es vom italienishen Festland die Moby Lines sowie auch die Corsica Ferries. Die Fähre nach Korsika benötigt gerade mal 4 Stunden. Die Insel Korsika kann man auch mit der Fähre aus dem Französischen Festland erreichen.

Geographie:
Korsika liegt zwischen 43°01' und 41°22' nördlicher Breite und 9°34' und 8°33' östlicher Länge. Von Norden (Cap Corse) bis Süden (Capo Pertusato) misst die Insel 183 km, von Osten (Alistro) nach Westen (Capo Rosso) 83 km. Die Fläche beträgt ca. 8682 km². Aufgrund der zahlreichen Buchten hat Korsika (Fähre Korsika) eine über 1000 km lange Küste. Ein Drittel davon ist Strand, der Rest Felsküste. Zu großen Teilen besteht die Insel aus Hochgebirge, lediglich die Ostküste besitzt einen maximal 10 km breiten ebenen Streifen.

Insel Korsika

Die Insel liegt im Mittelmeer, wird im Norden vom Ligurischen Meer, im Osten und Süden vom Tyrrhenischen Meer und im Westen vom Westlichen Mittelmeer begrenzt. Die Entfernung nach Frankreich (Nizza) beträgt 180 km, das italienische Festland dagegen ist nur 83 km entfernt (Livorno - Von Livorno kann man Bastia mit der Fähre Korsika in nur 4 Stunden erreichen) und die italienische Insel Sardinien an der Straße von Bonifacio im Süden gar nur 12 km. Nach Sardinien benötigen die Fähren Korsika nur 50 Minuten.

Geschichte:
Die korsische Urbevölkerung, Jäger und Sammler, wurde um 6.000 v. Chr. von einwandernden Neolithikern der Impresso-Kultur verdrängt. Im Süden der Insel entwickelte sich etwa 3.000 v. Chr. eine mehrphasige Megatith-Kultur (Filitosa) die auch zahllose Menhire errichtete und um 1.800 v. Chr. von der Kultur der Torreanern abgelöst wurde, die Torren, nuraghenartige Turmbauten eigener Prägung errichteten. Zuletzt waren Teile Korsikas unter griechischer (Alalia) und römischer (Aleria) Herrschaft. Auch Vandalen, Oströmer und Goten suchten die Insel heim. Nachdem Korsika zunächst den römischen Päpsten untertan war, gehörte es ab 1300 zu Genua. Nach Aufständen der Bevölkerung gegen die Genuesen wurde 1755 die Unabhängigkeit ausgerufen. Zuvor, im Jahr 1736, am 15. April, machten korsische Rebellen den deutschen Abenteurer Baron Theodor von Neuhof (1694 - 1756) im Kloster von Alesani in der Castagniccia zu ihrem König. König Theodor I. von Korsika war der einzige König, den Korsika je hatte. Unter Führung des als Vater der Nation (Babbu di a Patria) bezeichneten Pascal Paoli schufen die Korsen eine demokratische Verfassung und ein relativ fortschrittliches Staatswesen. Daraufhin verkaufte Genua die Insel an Frankreich, das 1769 die korsischen Truppen in der Schlacht bei Ponte Nuovu besiegte. Korsika ist - abgesehen von einem kurzen Zeitraum während der Französischen Revolution, in welchem die Insel zu England gehörte - bis heute französisches Staatsgebiet.

Ajaccio auf Korsika ist der Geburtsort Napoléon Bonapartes, dessen Eltern dem niederen korsischen Adel angehörten. Korsika war damals unter französischer Besatzung, und korsischen Adeligen wurde angeboten, französische Adelstitel anzunehmen, wenn sie ihre Herkunft lückenlos nachweisen konnten. Um dem nachzukommen, reisten seine Eltern nach Frankreich und schickten den jungen Napoleon dort zur Schule.

Im Laufe des 20. Jahrhunderts erfolgte eine stetige Einwanderung von Festlandfranzosen. Vor allem nach dem Algerienkrieg wurden gezielt aus Algerien vertriebene und geflohene Franzosen (frz. 'pieds noirs') angesiedelt, so dass die Korsen zur Minderheit auf der eigenen Insel wurden. Gleichzeitig wurde die korsische Sprache durch ihre Verbannung aus Schule und öffentlichem Leben zielstrebig ausgelöscht, um die korsische Identität der Bewohner zu zerstören.

Auf der Insel gibt es seit langer Zeit eine Bewegung für die korsische Unabhängigkeit. Die französische Regierung lehnt diese strikt ab, in der Befürchtung, sie würde die französische Einheit bedrohen. Einige Unterstützer der korsischen Unabhängigkeit versuchen, durch Bombenanschläge und Mord die Regierung zur Gewährung der Unabhängigkeit zu zwingen (siehe auch: FLNC). Im Jahr 2000 stimmte Ministerpräsident Lionel Jospin im Rahmen des Prozesses von Matignon einer größeren Autonomie Korsikas im Gegenzug zu einem Ende der Gewalt zu. Dem stand die gaullistische Opposition in der französischen Nationalversammlung entgegen, die befürchtete, dass andere Regionen (Bretagne, Provence, Elsass, etc.) ebenfalls Autonomie fordern würden, und dies in einer Aufspaltung Frankreichs enden würde.

Infos zu Korsika auf Wikipedia

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