Fähre nach Sardinien

Sardinien liegt im Mittelmeer zwischen Italien Frankreich und Tunesien, südlich von Korsika. Mit der Fähre Sardinien erreicht man die Insel schon in 6 Stunden. Sardinien ist mit einer Fläche von 24.090 km² die zweit größte Insel im Mittelmeer. Die Einwohnerzahl beträgt ca. 1,70 Millionen. Die Insel gehört zu Italien und ist in vier Provinzen unterteilt. Cagliari, Nuoro, Sassari und Oristano.

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Klima:
Das Klima ist im Wesentlichen mediterran, mit warmem Frühling und Herbst, heißem Sommer und mildem Winter. Die Insel leidet im Sommer unter Wasserarmut (500 - 600 mm/Jahr) und wird vor allem im Winter von Winden nicht verschont. Die Insel gilt als Naturreservat, in dem Tausende seltener Tiere und Pflanzen unter Schutz gestellt sind. Es gibt Gold- und Silbervorkommen.

Anreise:
Die Anreise kann mit der Fähre oder auch mit dem Flugzeug erfolgen. Bei der Variante mit dem Flugzeug, können Sie mit dem Mietwagen auf Sardinien mobil unterwegs sein.

Sardinien - die Perle im Mittermeer

Geschichte:
Die sardische Sprache ist eine romanische Sprache; ihre phönizischen oder etruskischen Ursprünge sind kaum zu definieren. Der größte Teil der Sardischen Einwohner spricht Sardisch - es wird sogar noch von der Sardischen Jugend gesprochen, jedoch dominiert auf Sardinien die Nationalsprache Italienisch.

Nach der römischen, später der byzantinischen Besetzung wurde die Insel vom 9. Jh. bis 12. Jh. in vier Giudicati (Judikate) geteilt, die schon während der byzantinischen Herrschaft de facto unabhängig waren. Der Staufer und König von Sizilien, Friedrich II. (1198-1250), ernannte 1239 seinen illegitimen Sohn Enzio von Sardinien zum "König von Sardinien" (1239-1249, + 1272), woher der Status der Insel als Königreich herrührt, der bis zum Aufgehen im Königreich Italien 1861 erhalten blieb. Sardinien fiel später, ebenso wie Sizilien, zunächst dem Königreich von Aragon (1323-1409) zu, das den sardinischen Reichsstatus erneuerte, und gehörte seit dem frühen 16. Jahrhundert in Personalunion zum Königreich Spanien: das Judikat von Arborea zerfiel zuletzt. Die autochthone Bevölkerung der Stadt Alghero (sardisch S'Alighera, katalanisch L'Alguer) wurde vertrieben bzw. durch katalanische Eindringlinge dezimiert; ihre Nachkommen sprechen bis heute Katalanisch.

Nach dem Aussterben der spanischen Habsburger fiel Sardinien nach dem Spanischen Erbfolgekrieg 1714 an die österreichische Linie des Hauses Habsburg, wurde jedoch schon 1720 von Österreich - im Tausch gegen Sizilien - an das Herrscherhaus von Savoyen-Piemont abgetreten, das 1714 mit dem Besitz von Sizilien einen Königstitel erworben hatte und denselben nunmehr auf den Besitz Sardiniens gründete. Das neu entstandene Königreich Piemont-Sardinien mit seiner Hauptstadt Turin und seinen Provinzen Savoyen und Piemont hatte seinen geographischen Schwerpunkt jedoch auf dem italienischen Festland. Lediglich während der französischen Okkupation des norditalienischen Reichsteils zwischen 1799/1800 und 1814 regierten die sardinischen Könige Karl Emanuel IV. (1796-1802) und sein Bruder Viktor Emanuel I. (1802-1821) - ähnlich wie wenig später der aus Neapel vertriebene bourbonische König von Sizilien, Ferdinand IV. - unter dem Schutz der britischen Flotte direkt von ihrer Insel Sardinien aus, die ansonsten eher vernachlässigt wurde. Im Zuge der italienischen Einigung wurde der sardische Herrscher Viktor Emanuel II. (1849-1878) im Jahre 1861 König von Italien.

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